Verlag Heidi Franitza, Oberschwaigstraße 5 a, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel: 0175/46 34 190 oder 09661/81 11 01, Email: heidi.franitza@t-online.de
Inhaltsverzeichnis 5 Leitartikel 8 Magadan Calling – Yamaha-XTZ 1200-Gespann 16 Die Kickstarter-Guzzi – Moto- Guzzi-Gespanne 20 Variable Breite – Moto-Guzzi- V7-Schwenker 21 Die Kraft des Kunststoffs – Pannenlatein? 22 Side-Bike heute? 28 Magische Momente – Ausflugtipp 31 117.119 mph – TT-Rekord 32 Dreiradakrobaten 36 Cruiser mit Anhang – Triumph LT 1700-Gespann 38 Sidecar First – Mash 400- Gespann 40 Outback-Hopper – Honda Africa Twin-Gespann 42 Strike First – HD-Watsonian- Gespann 48 Schweizer Präzision: Condor A-750-Gespann 52 105 Jahre Watsonian 54 Dreiradlinger – Roman 55 Travel-News 56 Termine 58 Leserbriefe 59 Kleinanzeigen 60 Nachrichten 70 Zündende Ideen – Outdoor 2017 72 Statement für eine Guzzi 74 Gespannfahrer-Shop 76 Venture - Studie BMW-GS- Gespann 82 Vorschau/Impressum 83 Nachgefragt
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Leitartikel aus Heft 33 Wie viel Gespann ist nötig? Ein Yamaha-XTZ-Gespann ziert das Titelbild dieser Ausgabe. Gebaut für Abenteuerreisen. Unter anderem soll damit die Road of Bones in Sibirien unter die Räder genommen werden. Zusatztank, untereinander austauschbare Räder, viel Stauraum. Allein der Anblick des Fahrzeugs verheißt schon Abenteuer. Ein Abenteuer ist es bestimmt auch, das Gespann durch endlosen Morast zu schieben. Denn immerhin hat das Yamaha-Dreirad ein Leergewicht von sage und schreibe 530 Kilogramm. So mancher Kundenwunsch wie der durchgehende Unterfahrschutz treibt die Anzeige der Waage in die Höhe. In diesem Zusammenhang sei mir die Frage erlaubt: Wie viel Gespann ist für ein Abenteuer wie die Road of Bones tatsächlich nötig? Wäre man mit einem leichten Enduro-Cross-Gespann und Minimalausrüstung nicht leichter und einfacher unterwegs? Ein Gespann, das man zur Not auch mal mit ein paar Mann schultern und aus einer verzwackten Situation tragen kann? Ein Gespann, das man noch ohne Kran auf einen Lkw heben kann? Mit dem schönen XTZ-Gespann im Blickfeld wirkt die Frage schon besonders provokativ. Aber sie ist berechtigt und lechzt förmlich nach Antworten. Und ja, leichter und einfacher wäre besser, überschaubarer und in vielen Situationen bestimmt auch risikoloser. Und schließlich in der Anschaffung auch preisgünstiger. Aber es geht nicht nur um die Road of Bones, die man bezwingen will. Es geht primär auch um ein Gefühl. Und dieses Abenteuer-Unterwegs-sein- Gefühl soll das Fahrzeug auch optisch darstellen. Das Gespann ist sozusagen eine aus Metall und Kunststoff  wahr gewordene Lebenseinstellung. Und diese darf durchaus ein paar Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Selbst die 2010/11 gebauten Transitus-Arabiae-Gespanne, also auch unser Redaktions-BMW-Gespann, gehört in diese Kategorie. Und ganz genau betrachtet, muss auch das seinerzeit bahnbrechende Jürgenssen-Moto- Guzzi-Gespann dieser Sparte zugerechnet werden. Es gibt keine richtige Antwort auf obige Frage. Es gibt vielleicht eine vernünftige oder rationale oder dem Einsatzzweck dienliche Antwort. Und es gibt die Antwort des Herzens und bei dieser hat das Gewicht nur eine untergeordnete Bedeutung. Martin und Heidi
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